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KEINE Abholung der Bodenproben zur späten Nmin im Mais mehr!

Datum: 13.06.2019

Letzter Termin war am 13.06.2019 // Proben bitte selbst einschicken!

Nach der SchALVO muss die Düngung nach der Messmethode im Frühjahr in Problem- und Sanierungsgebieten durchgeführt werden.

Bei einigen Kulturen (Tabelle) ist auf Schlägen über 10 a die N-Düngung nach der Messmethode vorgeschrieben. Dies bedeutet eine repräsentative Bodenprobenahme möglichst nahe zum Düngetermin, den Abzug des N-Vorrats bei der Düngeberechnung sowie die Düngung spätestens 2 Wochen nach dem Vorliegen des Messergebnisses (sonst ist eine erneute Probenahme nötig).

Zu Mais ist eine späte Nmin-Messung ab dem 4−Blatt-Stadium vorgeschrieben.

 

Die   Messmethode ist in Problem- und Sanierungsgebieten auf Schlägen über 10 a   vorgeschrieben (gilt auch im   ökologischen Landbau):

zu

                          Mais,   Kartoffeln, Tabak, Hopfen

nach

                          Kartoffeln

  • Vorfrüchten mit   N-reichen Ernteresten (Leguminosen, Tabak, Gemüse, Rüben, Winterraps)
  • mehr als   zweijährigem Wechselgrünland
  • mehrjähriger   Stilllegung

auf

                          Anmoor und Moor

  • Flächen mit   mehrjähriger organischer Düngung und über 1,4 GV/ha LF

Ein Schlag oder eine Bewirtschaftungseinheit ist eine zusammenhängende Fläche eines Bewirtschafters, die einheitlich bewirtschaftet wird und mit derselben Kulturart bestellt ist.

Die Messergebnisse können bei Schlägen, die räumlich nicht zusammenhängen, übertragen werden, wenn gleiche Standorteigenschaften und Bewirtschaftungsverhältnisse. Nach der SchALVO müssen dabei für mindestens 50 % der jeweiligen Schläge Messergebnisse vorliegen.

Durch die in den Stühlinger Sanierungsgebieten vorgeschriebene 20%ige N-Reduzierung müssen dort alle Kulturen beprobt werden. Bitte nehmen Sie die Düngeempfehlung BW als Grundlage für die 20 %ige N-Reduzierung.

 

Standortnummern (Barcodes) und Probenbegleitzettel erhalten Sie beim Landwirtschaftsamt. Letztere können Sie sich auch unter www.waldshut.landwirtschaft-bw.de herunterladen oder über www.duengung-bw.de eingeben.

Bohrstöcke und sonstige Probennahmematerialien können im Landwirtschaftsamt gegen eine Kaution von 50 € ausgeliehen werden.

2019 werden keine Bodenproben mehr im Landwirtschaftsamt abgeholt. Bitte schicken Sie Ihre Proben selbst an das Labor.

Außerhalb von Wasserschutzgebieten und auf Schlägen, auf denen die Messmethode nicht vorgeschrieben ist, ist nach DüV eine jährliche Ermittlung der Bodennitratwerte durch repräsentative Boden-Untersuchungen (Nmin oder EUF) je Bewirtschaftungseinheit (Acker) bzw. Übernahme amtlicher Vergleichswerte (werden in der BBZ veröffentlicht).

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