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Blauzunge - Transportaußnahmeregelungen laufen aus

Datum: 08.05.2019

Ab 18. Mai 2019 können nach Mitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz nur noch Rinder, Schafe, Ziegen und Gatterwild mit einem wirksamen Impfschutz oder mit einem Antikörpernachweis gegen das Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) aus Baden-Württemberg in BTV-8-freie Regionen anderer Bundesländer verbracht werden.

Bund und Länder haben sich wegen der steigenden Umgebungstemperaturen und der damit verbundenen vermehrten Aktivität der Gnitzen (Bartmücken) als Überträger von BTV-8 darauf verständigt, dass die bisherigen Sonderregelungen am 17. Mai 2019 auslaufen. Dieses Datum bezieht sich auf den Zeitpunkt des Transports, weshalb die erforderlichen Laborbefunde beim Verbringen nach den bisherigen Regelungen bis dahin vorliegen müssen, damit dieser durchgeführt werden kann.

Das Verbringen von Kälbern ist weiterhin mit Tierhaltererklärung möglich, sofern die Muttertiere geimpft wurden. Es gibt jedoch eine Änderung: Sind die Muttertiere nicht bereits vor Beginn der Trächtigkeit geimpft, ist zusätzlich eine Blutprobenahme und Laboruntersuchung auf BTV erforderlich. Eine Repellentbehandlung ist dagegen nicht erforderlich. Die neuen Tierhaltererklärungen für Kälber von Muttertieren mit wirksamem Impfschutz vor Trächtigkeitsbeginn und bei Impfung im Verlauf der Trächtigkeit sind künftig zu verwenden und müssen die Kälber begleiten. Der Handel von Tieren ohne Impfschutz oder Antikörpernachweis ist dagegen innerhalb von Deutschland in BTV-8-freie Regionen nicht mehr möglich. Dies gilt auch für Kälber von nicht geimpften Muttertieren.

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